Sonntag, 9. November 2014

CrossCountry State Championship 2014

Hallo Deutschland,
dieses Wochenende war einiges los! Ich bin am Freitag mit dem CrossCountry Team nach Pasco zum State Championship gefahren. In diesem letzten Meet treffen sich die besten Teams aus Washington State. Die Regeln dabei sind wie bei jedem anderen CrossCountry Meet: Eine 5km Strecke, man rennt so schnell man kann, der Erste gewinnt. Bei State Championship rennen nur die besten sieben Läufer von jedem Team, das Rennen ist dementsprechend anstrengend und ziemlich schnell. Freitagmorgen frühstückten wir bevor wir uns auf den 5stündigen Weg nach Pasco machten. Bevor wir in die Vans gestiegen sind gab es noch die Send-Off Zeremonie. Die ganze HighSchool, die ElementarySchool und die MiddleSchool stehen draußen und klatschen geben dem Team High-Fives. Das ist echt ein krasses Gefühl, man fühlt Verantwortung für die ganze Schule und möchte sein Bestes geben! Pasco ist wie gesagt ungefähr 5 Stunden mit dem Auto entfernt, deshalb haben wir von Freitag auf Sonntag in einem Hotel übernachtet. Und die Schule bezahlt das Ganze. Das Hotel hatte einen Pool und wir hatten alles sehr viel Spaß zusammen.  Trotzdem sind wir alle nicht all zu spät ins Bett gegangen, wir wussten ja was am nächsten Tag auf uns zukommen würde. Das Rennen am Samstag fand auf einem Golfplatz statt, es war ziemlich hügelig und wie immer ziemlich anstrengend. Ich habe 20 Minuten und 37 Sekunden für das Rennen gebracht und bin damit eigentlich ganz zufrieden. Auf dem Weg nach Hause habe ich mit meiner Gastfamilie noch eine Art Roadtrip gemacht. Pasco liegt in Ost-Washington und die Natur ist hier wirklich komplett anders als im Südwesten wo ich lebe. Man fühlt sich wie in einem anderen Land.


Die CrossCountry Saison ist jetzt wie die Football und Fußball Saison zu Ende. Ich war in Deutschland nicht besonders sportlich und hatte allgemein mit Sport noch nie so viel zu tun. Aber seit ich hier bin hatte ich jeden Tag 2 Stunden Training mit dem Team und ich muss sagen, ich werde die Zeit vermissen. Wenn ich zurück in Deutschland bin werde ich mich auf jeden Fall nach einem ähnlichen Sport umsehen!


Euer
Jonas